Neuer Notarztstandort des ASB in Oberstenfeld

Oberstenfeld, 10.10.2013. Seit Anfang Dezember 2012 wird vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Oberstenfeld ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) betrieben. Der Beschluss zum Ein-satz des NEF erfolgte durch den Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Rettungs-dienstbereich Ludwigsburg. Die Finanzierung erfolgt hierbei über die Krankenkassen als Kostenträger. Wir sind sehr froh, gemeinsam mit unseren Partnern, den Kostenträgern, dieses neue Notarzteinsatzfahrzeug zur weiteren Verbesserung der notärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Ludwigsburg und insbesondere in Oberstenfeld und Umgebung realisiert zu haben“, so Hans-Ulrich Oppenländer, Vorsitzender des ASB im Landkreis Ludwigsburg.
Zunächst waren die Rettungsassistenten, die das NEF gemeinsam mit den Notärzten des Medizinischen Verbund Bottwar (MVB) betrieben, in der Praxis des MVB in Oberstenfeld sta-tioniert. Dies konnte jedoch lediglich eine Übergangslösung darstellen. Daher hat der ASB die Räumlichkeiten gegenüber der Praxis angemietet und somit einen regulären Notarztstandort geschaffen. Die Umbaumaßnahmen sind mittlerweile beendet und der Notarztstandort wurde heute der interessierten Presse und geladenen Gästen vorgestellt. Hierbei betonte Daniel Groß, stv. Landesgeschäftsführer des ASB, „die gute Zusammenarbeit mit den Notärzten und insbesondere mit Herrn Dr. Frenzel und Herrn Dr. Rinkler, die das neue Notarzteinsatzfahrzeug in Oberstenfeld erst möglich gemacht hat.“
Der ASB hat ebenfalls ein neues Notarzteinsatzfahrzeug beschafft, bei diesem handelt es sich um ein Fahrzeug auf Basis des Skoda Superb der Firma Scharfenberger in Bietigheim mit Allradantrieb und Automatikgetriebe, das von der Firma Ambulanz Mobile in Schönebeck ausgebaut wurde. Der ASB hat diesen innovativen Ausbau bereits an Standorten in Lud-wigsburg und Blaufelden im Einsatz. „Das Fahrzeug ist nach den aktuellsten rettungsdienst-lichen und notärztlichen Erkenntnissen ausgestattet, unter anderem mit einem 12-Kanal-EKG Corpuls C3, das die Möglichkeit bietet, ein Patienten-EKG bereits vorab per elektronisch an die weiterbehandelnde Klinik zu senden“, erläutert Groß.

Hintergrundinformation:

Der ASB Landesverband Baden-Württemberg e. V. hat rund 149.000 Mitglieder aus 23 regionalen Gliederungen. Die Aufgaben, die der ASB in Baden-Württemberg als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband erfüllt, sind vielfältig. Schwerpunkte sind Stationäre und Ambulante Pflege, Notfallrettung und Krankentransport, Breitenausbildung, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz, Mobile Soziale Dienste, Betreutes Wohnen, Hausnotruf, Essen auf Rädern, Behindertenhilfe, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe u.v.m. In der Stationären Pflege gibt es in Baden-Württemberg derzeit 65 ASB-Einrichtungen mit 3.974 Pflegeplätzen und 27 ambulante Pflegedienste. Der ASB versorgt 63 betreute Wohnanlagen mit insgesamt 2.372 Wohneinheiten, hat rund 6.000 Hausnotruf-Anschlüsse und verteilt jährlich rund 500.000 Essen auf Rädern. Im Rettungsdienst betreibt der ASB 37 Rettungswachen in 19 Rettungsdienstbereichen.

Der ASB beschäftigt in Baden-Württemberg zur Zeit mehr als 3.000 hauptamtliche Mitarbeiter, hinzukommen 1.200 geringfügig Beschäftigte und insgesamt 670 Auszubildende, Praktikanten, Studenten, Trainees und Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr. Ca. 2.900 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für den ASB. Der ASB ist parteipolitisch neutral. Er ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Weitere Informationen unter www.asb-bw.de.

Ansprechpartner Rettungsdienst:

Arbeiter-Samariter-Bund
Landesverband Baden-Württemberg e. V.
Daniel Groß
Stv. Landesgeschäftsführer
Bockelstraße 146
70619 Stuttgart
Tel.: 0711/44013-210
Fax: 0711/44013-47210
E-Mail: gross@asb-bw.de
Internet: www.asb-bw.de

Bildbeschreibung:
v.l.n.r.: Maximilian Kaptur (Rettungsdienstleiter),
Daniel Groß (stv. ASB-Landesgeschäftsführer),
Karl-Eugen Altdörfer (stv. ASB-Landesvorsitzender, Mitglied
des Bundesvorstandes und Vorsitzender des ASB Schwäbisch Hall),
Hans-Ulrich Oppenländer (Vorsitzender des ASB Ludwigsburg)
(Foto: ergonoMedia)

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