Intensiv-Transportfahrzeug am Standort Ludwigsburg

Nach den Standorten Stuttgart, Freiburg, Ulm und Mannheim wird künftig auch in Ludwigsburg ein spezielles Fahrzeug für den Transport von Intensiv-Patienten im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betrieben werden. Nachdem der offizielle Bescheid über die Stationierung Ende Januar eingetroffen war, haben sich der Arbeiter-Samariter-Bund und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in raschen und sehr konstruktiven Verhandlungen aud den gemeinsamen Betrieb des Fahrzeugs geeinigt und neben dem laufenden Betrieb auch die Beschaffung, Unterhaltung und Unterbringung des Fahrzeugs geklärt.

Die Finanzierug teilen sich die beiden Organisationen, der ASB trägt die Kosten für das Fahrzeug, was etwa die Hälfte der Kosten ausmacht. Die andere Hälfte trägt das DRK, es beschafft Inventar und Ausstattung. Die Refinanzierung erfolgt durch die Kostenträger (Krankenkassen). Der gemeinschaftliche Betrieb des Fahrzeuges soll auch mit einem entsprechenden äußeren Design dokumentiert werden. "Wir sind sehr dankbar, dass unsere Bemühungen zur Implementierung des ITW in Ludwigsburg gefruchtet haben und wir nun in die Umsetzung gehen können", so Hans-Ulrich Oppenländer, Vorsitzender des ASB Ludwigsburg.

Die Schichtzeiten des Fahrzeuges, das von Montag bis Freitag jeweils für 12 Stunden täglich zur Verfügung steht, werden ebenfalls je zur Hälfte mit speziell fortgebildeten Rettungsassistenten bzw. Notfallsanitätern beider Organistationen besetzt. Die momentanen Planungen sehen vor, dass für die ärtzliche Betreuung der Patientinnen und Patienten während des Transportes die Klinik für Anästhesiologie; Intensivmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Ludwigsburg mit Chefarzt Prof. Dr. Götz Geldner an der Spitze verantwortlich sein wird. Während der gesamten Bereitschaftszeit steht ein eignes hierfür abgestellter Facharzt zur Verfügung. Das Fahrzeug wird zunächst in der Rettungswache des ASB in der Oscar-Walcker-Straße stationiert sein.   

 

Rettungswache Ditzingen

Foto: ASB BW


Nach der nun erfolgten Absprache zwischen beiden Verbänden kann die Bestellung des Fahrzeugs in Angriff genommen werden. Aufgrund der sehr hochwertigen und spezialisierten Ausstattung wird eine Auslieferung und Inbetriebnahme des nach neusten Erkenntnissen ausgestatteten Intensivtransporters erst nach einigen Monaten Lieferzeit und damit aller Vorraussicht im letzten Quartal des Jahres erfolgen können.

"Wir sind sehr zufrieden über des zügigen Ablauf der Verhandlungen und die konstruktive Zusammenarbeit der beiden Verbände", so Daniel Groß, stv. Landesgeschäftsführer des ASB.

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